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100 Green Spaces

Das Magazin für Landschaftsarchitektur und Gartenkultur „100 green SPACES“ hat internationale repräsentative Projekte ausgewählt, die grüne Inspirationen für unsere Städte darstellen. In der Ausgabe 2019 berichtet das Heft von zwei unserer Projekte: „Wohnen im Wald“ - Wohnhausanlage und KIGA Hockegasse und „Produktive Landschaft“ – Arche Guntrams.

Produktive Landschaft

Die Arche Guntrams befindet sich an einer besonderen landschaftlichen Schnittstelle in Schwarzau am Steinfeld in Niederösterreich. Sie lässt sich entdecken und man kann in die Genusswelten der Landschaft eintauchen. Man kann die Berge als Sehnsuchtsorte live erleben, von der Veranda bieten sich Ausblicke und Überblicke und im Obstgarten bekommt man einen Einblick in den Prozess des Erntens. 

Gemeinsam mit Grundeigentümer Stefan Gergely und Bio-Landwirt Reinhard Adelsberger wurde ein Hybrid aus Ferienwohnungen, Frühstückslokal für Slow-Food-Gourmets, Gutshof und Designerlofts geschaffen. Der Entwurf verfolgt das Konzept des minimalen Eingriffs in die Landschaft, um die Authentizität des bestehenden Wiesen- und Streuobstwiesencharakters zu erhalten bzw. auszubauen. Die Materialien fügen sich farblich in die Landschaft ein, sie sind eine Hommage an das rötliche Flyschgestein der Buckligen Welt. Die Situierung des Neubaus ermöglicht die Anwendung des Konzepts der Modellierung und Terrassierung. Aus unterschiedlichen Blickpunkten soll die Landschaft gestaltet werden aber dennoch natürlich wirken. 

100 green SPACES spricht von einer „Symbiose aus Landschaft, Design und biologischer Landwirtschaft“.

>> Hier kommt Ihr zum Projekt

Wohnen im Wald

Eine ruhige Wohnung in den Außenbezirken, idealerweise am Waldrand jedoch mit perfekter Verkehrsanbindung - das ist der Traum vieler Menschen. In Wien kann man sich diesen Traum verwirklichen, nämlich im Wohnprojekt in der Hockegasse im 17. Bezirk, das in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro g.o.y.a. umgesetzt wurde.

Besonders wichtig bei der Realisierung dieses naturnahen Projekts war es, die Bestandsbäume weitestgehend zu erhalten und in die Gestaltung zu integrieren. Sie erzeugen eine waldartige Atmosphäre und haben zusätzlich einen schattenspendenden und kühlenden Effekt. Unterstützt wird diese Wirkung von wenig versiegelter Fläche, schattenliebenden Bodendeckern und Kleinbäumen auf Augenhöhe, die die Waldstruktur unter dem dichten Gründach der Altbäume abrunden. 

Ein besonderes Erlebnis ist dieses „wilde“ Umfeld für die Kinder des integrierten Kindergartens. Auf herkömmliche Spielgeräte wird in der Gestaltung des Außenraums verzichtet, stattdessen regen Topografie im Gelände oder ein bekletterbarer Baum zum Spielen und Entdecken an.

„Wohnen im Wald wie einst Ronja Räubertochter – aber mit viel besserer Verkehrsanbindung.“ - wie 100 green SPACES findet.

>> Hier Könnt Ihr euch das Magazin ansehen