Als hochwertiger, urbaner Platz mit einer nutzungsoffenen Mitte und kleinräumigen Randbereichen versorgt der Maria-Trapp-Platz das Stadtquartier mit einem Bewegungs- und Aufenthaltsort. Er dient als großzügiger Schulvorplatz, städtischer Treffpunkt und ganzjährig nutzbarer Veranstaltungsort. Die räumliche Öffnung und Verdichtung der einzelnen Platzbereiche passt sich an die jeweilige Situation des Umfeldes an. Zum Bildungscampus öffnet sich der Platz, zur Sonnenallee verdichtet er sich. Die Grundstruktur des Platzes bündelt Möbel, Bäume und Belagsfugen, um gut nutzbare Teilqualitäten für einen wiedererkennbaren Platz in Aspern - der Seestadt Wiens zu erreichen. 

Ein Repertoire an Möbeln versorgt dabei den gesamten Platz und bringt ihn über die maximale Ausdehnung in Bezug zueinander. Im Sinne der Wiedererkennbarkeit verbinden die Licht- und Möbelelemente die Räume, welche unterschiedliche räumliche und soziale Bereiche mit variierenden Aktivitäten und einem hohen Potential des Dialogs, Austausches und der Gemeinschaft bilden. Ein Netzwerk an Bäumen verbindet den Platz in West-Ost vom Hannah-Arendt-Platz bis zur Edith-Piaf-Straße. Sie springen über die Straße und bilden eine zusammenhängende Platzstruktur von Gebäudekante zu Gebäudekante. Als spielerisches Highlight bietet der Spielbrunnen „Wasserhähne“ eine Belebung an der Schnittstelle zur freien Mitte.