Die „Lanserhofwiese“ ist in vielerlei Hinsicht speziell. Das Areal weisst einen starken baulichen wie pflanzlichen Bestand aus. Zusätzlich gilt es die gegenwärtige Hauptnutzung durch das Pflegepersonal des Salzburger Landeskrankenhauses in einen gemischten, lebendigen Stadtteil überzuführen. Aufgrund der etappenweisen Transformation des Ortes müssen die Freiräume von Beginn an integrativ wirken. Als verbindendes Element hängt er sich an die Umgebungsstrukturen, achtet auf den Baumbestand und öffnet den Raum für eine freiraumorientierte Stadtentwicklung.

Mittels eines gut lesbaren Rückgrates in Nord-Süd verbinden sich verbleibende Quartiersteile mit den neuen Bausteinen. An dieser Hauptpromenade lagern sich die wichtigsten Quartiers- und Gemeinschaftsplätze. Für das Erreichen eines aktiven Quartierlebens braucht es zusätzlich eine Hierarchie an ausgewogenen landschaftlichen wie städtischen Freiräumen. Diese umfassen mehrere Plätze, die an den Wohnhöfen und deren gemeinschaftliche Erdgeschosszonen angedockt werden, Spielzonen im landschaftlichen Teil am Gaiglbach sowie in den Wohnhöfen und Gemeinschaftsgärten, die das Krankenhaus-Personal mit den restlichen Bewohnern zusammenbringen.