Ein kleinteiliger Rahmen aus Baumgruppen bildet einen räumlich wie funktional spürbaren Kontrast zur offenen Mitte, die Platz für Neues schafft. Der parkettförmige Stadtboden verläuft von Fassade zu Fassade, bildet eine kulturelle Bühne der Bespielung und vernetzt den Kulturraum Helvetiaplatz zu einem robusten, anpassbaren Kulturparkett. Um den geschichtsträchtigen Ort behutsam in das neue Projekt zu integrieren verhilft das Strahlenkonzept dem Platz zu einem wiedererkennbaren Charakter. Die Strahlen dienen der Orientierung und der Identitätsbildung und schaffen eine zeitgemäße Neuinterpretation, ohne sich aufzudrängen.

Fünf Schwerpunktbereiche gliedern den Helvetiaplatz in vielfältige Teilräume. Das Kultur-Entrée bildet das Platztor nach Norden, das, wo in der Vorzone zu den Kulturbauten hier die neuesten Ausstellungen beworben und Veranstaltungen im öffentlichen Raum realisiert werden. Der Kunst-Spiel-Park zeichnet sich durch den hohen Grünanteil mit Erholungsfaktor aus. Der Kultur-Platz hat einen Infrastruktur-Charakter als Ort des Ankommens mit attraktivem Kiosk, Toilettenanlage & Grand Palais. Am Pergola-Platz herrscht städtisches Flair beim Museumscafé und dem Wasservorhang. Der Brunnen-Platz bildet ein Entrée zum Historischen Museum mit einer großen zusammenhängenden befestigten Fläche, die sich vor allem durch ihre flexible Nutzung auszeichnet.